Zukunftsperspektiven für das Mittelzentrum Vegesack
Zukunftsperspektiven für das Mittelzentrum Vegesack
Und ewig droht die Zwangs-Abgabe!
Und ewig droht dieZwangs-Abgabe!

Zukunftsperspektiven für das Mittelzentrum Vegesack

Was Vegesack auf jeden Fall nicht braucht, ist ein Vegesack Marketing-Vorsitzender, der generell die Aufenthaltsqualität in Vegesack moniert und das Vegesacker Zentrum für junge Kundschaft verloren gibt, und ein Ortsamtsleiter, der - zumindestens bis zum Bekanntwerden des Flächenskandals um das Einkaufszentrum - täglich dem Haven Höövt die Daumen drückte.

 

Vegesack kann im Gegenteil mit Hafen, Schulschiff Deutschland, Altstadt, Weserpromenade und Fahrgastschifffahrt sogar verschiedene Alleinstellungsmerkmale für sich verbuchen. Bei einem umfangreichen, nicht dringend erhaltungswürdigen Altbaubestand und mit der Markthalle bietet das Vegesacker Zentrum auch Perspektiven für größerflächige Einzelhandelsbetriebe, ohne dass es dazu eines räumlich separaten Einkaufszentrums bedarf. Bei entsprechender Mieternachfrage werden bekannte Bauträger sicher nicht lange zögern.

 

Was Vegesack wirklich fehlt, sind bestimmte Einzelhandels-Anbieter (Elektro- und Elektronikwaren, Porzellan und Haushaltswaren, Spielwaren und Sportarktikel, Herren- und Kindermoden, junge Mode). Lücken im Branchenmix, die sich nach der Ansiedlung des Haven Höövt durch den Wirtschaftssenator ergeben haben, müssen wieder gefüllt werden. Es sind nicht zusätzliche Blumenkübel oder Papierkörbe, die solche Anbieter nach Vegesack locken können, sondern die begründete Aussicht auf Umsatz und Ertrag. Aufgebaut werden kann dabei auf einem vorhandenen guten Angebot für Besucher und Kunden des Vegesacker Zentrums in den Bereichen Bäckereien und Fleischereien, Cafés und Eiscafés, Restaurants und Imbisse, Damenbekleidung und Schuhe, Schmuck und Uhren, Buchhandlungen und Geschenkartikel, Foto und Telekommunikation, Friseure, Optiker, Hörgeräteakustiker und Sanitätsbedarf, Banken, Ärzte, Apotheken und Behörden sowie unser großer Wochenmarkt.

 

Die Standortkonkurrenz des Vegesacker Zentrums mit dem Haven Höövt und der durch das Haven Höövt verursachte Überhang an Einzelhandelsflächen konnte bisher für neue Anbieter keine verlockende Perspektive sein. Außerdem werden solche Anbieter auch heute noch ein klares Bekenntnis der Kommunalpolitik und des Vegesack Marketing zum Vegesacker Zentrum (ohne Haven Höövt) vermissen. Das Vegesack Marketing hat sich zunehmend zu einem negativen Standortfaktor entwickelt, wie sich aus dem Austritt der Vegesacker Altstadt und dem Internetauftritt des Vegesack Marketing, bei dem Shopping immer noch an letzter Stelle steht, ergibt.

 

Es sind die beiden folgenden großen Punkte, die Vegesack wirklich weiter bringen können:

 

 

.... die Umnutzung bzw. den Rückbau des Haven Höövt

 

Das Einkaufszentrum Haven Höövt wurde auf Betreiben des Wirtschaftssenators gegen die Bedenken eines Großteils der Öffentlichkeit und der Kaufmannschaft auf einer Industriebrache am Vegesacker Hafen angesiedelt.

 

Mit einer Vielzahl von Leerständen und Geschäftsaufgaben im Vegesacker Zentrum bereits in der Phase der konkreten Planung und in den ersten Jahren nach der Eröffnung sind nicht nur sämtliche Bedenken der Gegner eingetreten; mit der Insolvenz des Haven Höövt wurden diese Bedenken sogar noch übertroffen. In diesem Jahr wurde bekannt, dass das Einkaufszentrum mit mehr als dem Doppelten der zulässigen Fläche errichtet wurde, was die gravierenden negativen Folgen für das Vegesacker Zentrum zusätzlich erklärt.

 

In den letzten Jahren siecht das Haven Höövt dahin, parallel dazu hat sich das Vegesacker Zentrum auch mit Neubauten leicht erholt. Aktuelle Geschäftsaufgaben zeigen, dass dieser Trend noch nicht stabil ist.

 

Nach dem Flächenskandal um das Einkaufszentrum hat der Insolvenzverwalter keine realen Verkaufsperspektiven im Rahmen der bisherigen Nutzung mehr. Dies ist der ideale Zeitpunkt um politisch auf eine Umnutzung bzw. den ganzen oder teilweisen Rückbau hinwirken zu können.

 

.... günstiges Parken für Besucher und Kunden

 

Der wichtige Punkt der Konkurrenz des Vegesacker Zentrums mit Einkaufzentren wie Waterfront, Weserpark, Dodenhof, Meyerhoff ist das bei diesen Einkaufzentren angebotene kostenlose Parken.

 

Ein zeitweise kostenloses Parken und eine Reduzierung der Parkgebühren in den Parkhäusern am Sedanplatz und an der Alten Hafenstraße würden sich durch Steuermehreinnahmen bei der Umsatzsteuer und Einkommen-/Körperschaftssteuer selbst finanzieren.

 

Zur Umsetzung fehlt allein der Wille!

 

 

Was das Zentrum Vegesack für die Zukunft sonst noch braucht:

Die Eigentümerin der Markthalle, die AVW, bemüht sich nicht ernsthaft um die Vermietung des Objektes. In den letzten Jahren wechselten sich Not- und Kurzzeitmieter sowie Leerstände ab. Offensichtlich sind die Zuschüsse der Stadt Bremen zum Bau des Objektes so reichlich ausgefallen, dass weitere Einnahmen nicht zwingend erforderlich sind.

 

In die Handlungen der AVW besteht aufgrund dessen und im Zusammenhang mit dem Haven Höövt-Skandel kein Vertrauen. Die Markthalle sollte der AVW abgekauft werden, um sie einer für das Zentrum Vegesack nützlichen Nutzung oder dem Abriss zuzuführen!

 

Wiederherstellung der bis Ende 2016 existierenden Bus-Verbindungen in das Vegesacker Zentrum mit den Haltestellen Gerhard-Rohlfs-Str. und Gustav-Heinemann Bürgerhaus. Es kann nicht nur darum gehen, die Bremen-Norder in die Bremer Innenstadt zu schleusen. Der Verweis auf den S-Bahnhof Vegesack ist wegen seiner Randlage zum Vegesacker Zentrum untauglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bahnhofsvorplatz/Busbahnhof, der für die Besucher und Kunden Vegesacks einladend gestaltet ist und auf dem diese ausreichend Schutz vor Wind und Wetter finden.

 

 

Ein Bürger-Service-Center im Stadthaus, das die Anliegen der Bürger ohne lange Wartezeiten zügig erledigt.

 

 

 

Ein Polizei-Revier in Vegesack, das durchgehend (24 Stunden/7 Tage) geöffnet ist.

 

 

Eine Postbank-Filiale mit Post- und Paketdienstleistungen in der Gerhard-Rohlfs-Str., die regelmäßig und zuverlässig öffnet.